Aktuelles

Übung - Stationsausbildung

Am vergangenen Donnerstag stand eine Stationsausbildung bei den Aktiven der Feuerwehr Gerlenhofen auf dem Plan. An den drei Stationen wurden u. a. die Handhabung der Kettensäge, der Säbelsäge und des Trennschleifers geübt. 
Die Kettensäge kommt am Häufigsten bei Unwetterlagen zum Einsatz, z. B. beim Zersägen und Beseitigen umgestürzter Bäume. Um die fachgerechte Bedienung der Säge sicherzustellen und im Hinblick auf die geltenden Unfallverhütungsvorschriften, dürfen nur Kräfte mit einer entsprechenden Ausbildung dieses Gerät bedienen.
Die Säbelsäge hingegen ist multifunktionell einsetzbar. Sowohl metallische als auch hölzerne Gegenstände können mit ihr bearbeitet werden. Eingesetzt wird das Gerät z. B. bei Verkehrsunfällen. Trennschleifer bei der Feuerwehr unterscheiden sich oft von herkömmlichen Trennschleifern durch die verwendeten Trennscheiben, die eine größere Bandbreite an Materialien schneiden können. Während bei herkömmlichen Trennschleifern zwischen Stein-, Stahl- und Betonscheiben unterschieden wird, sind Rettungsscheiben in der Lage, unterschiedliche Materialien zu trennen
Nur durch regelmäßiges Training mit den Gerätschaften kann der richtige Umgang sichergestellt werden.

Probealarm KatS Sirenen am 18.10.2017

Am Mittwoch, den 18. Oktober 2017 um 11:00 Uhr findet wieder der turnusmäßige Sirenenprobealarm der Katastrophenschutzsirenen statt.

Welches Warnsignal wird getestet?
Getestet wird der auf- und abschwellende Heulton von 1 Minute Dauer. Der Heulton soll die Bevölkerung bei schwerwiegenden Gefahren für die öffentliche Sicherheit veranlassen, ihre Rundfunkgeräte einzuschalten und auf Durchsagen zu achten.

Wozu dient der Probealarm?
Der Probealarm dient dazu, die Funktionsfähigkeit des Sirenenwarnsystems zu überprüfen und die Bevölkerung auf die Bedeutung des Sirenensignals hinzuweisen.

Wo gibt es in Bayern Sirenen?
Im 25-km-Umkreis um die bayerischen Kernkraftwerke und im Umkreis um die der Störfallverordnung unterliegenden Betriebe mit besonderem Gefahrenpotential. Daneben gibt es noch die "Feuerwehrsirenen".

Wie wird die Bevölkerung gewarnt, wenn keine Sirenen verfügbar sind?
Die Bevölkerung wird dann durch Lautsprecherfahrzeuge oder mobile Sirenenanlagen und Rundfunkdurchsagen gewarnt.

Wer verwaltet die Sirenen, wartet sie, und lässt sie aufstellen?
Zuständig sind die Kreisverwaltungsbehörden bzw. die Gemeinden.

Wie wird über den Aufstellungsort einer Sirene entschieden?
Das Ziel ist eine flächendeckende Beschallung im zu versorgenden Bereich.

Was ist beim Aufstellen einer Sirene zu beachten?
Wichtig sind eine flächendeckende Beschallung, Stromversorgung sowie der jederzeitige Zugang zur Anlage und die Zustimmung des Grundstücks- bzw. Gebäudeeigentümers.

Wie oft werden Sirenen getestet und mit welchem Signal?
"Feuerwehrsirenen" sollen monatlich/zweimonatlich samstags getestet werden. Für die "Katastrophenschutzsirenen" gibt es keinen festen Erprobungsrythmus. Angestrebt ist hier jedoch auch weiterhin eine landesweit einheitliche Erprobung ein- bis zweimal pro Jahr.

Müssen Städte Sirenen aufstellen? Wenn ja, warum?
Jede Feuerwehr - ausgenommen Feuerwehren, deren Alarmierung auf andere Weise sichergestellt ist - muss durch Sirenen alarmiert werden können. Die Aufstellung von "Katastrophenschutzsirenen" erfolgt grundsätzlich freiwillig. Im Rahmen der o. g. Umkreise erfolgte die Aufstellung mit staatlichen Zuschüssen.

Aus welcher Zeit stammen Sirenen? Was war ihre frühere Bedeutung, was ist ihre heutige?
Das Alter des Bestands ist unterschiedlich. Im Rahmen der o. g. staatlichen Zuschussprogramme wurden auch zahlreiche Sirenen neu aufgestellt. Der o. g. Alarm zur Verbreitung von Durchsagen bedeutete früher "Luftalarm". Die Bedeutung des Signals "Alarm bei Feuer oder anderen Notständen" war immer gleich.